Osterrundbrief 2015
Ohne die „Lebendige Hoffnung“, die Ostern in mein Leben bringt, wäre es unmöglich, über so viele Jahre und besonders in den letzten Monaten mit Freude und Zuversicht unsere Arbeit zu tun. Gott sei Dank für Ostern!
Ohne die „Lebendige Hoffnung“, die Ostern in mein Leben bringt, wäre es unmöglich, über so viele Jahre und besonders in den letzten Monaten mit Freude und Zuversicht unsere Arbeit zu tun. Gott sei Dank für Ostern!
Mit großer Spannung und Vorfreude wurden auch in diesem Jahr unsere traditionellen Jahrmärkte erwartet. In allen drei Tageszentren hatte die Kinder und Jugendlichen über die letzten sechs Monate fleißig Punkte gesammelt, die sie in der zweiten Februarwoche dann in viele nützliche und schöne Dinge umtauschen konnten.
Ein intensives und ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Und wir hätten nie gedacht, dass sich in nur zwölf Monaten in unserem Land so viel verändern würde, dass Krieg und Angst vor einer Ausbreitung des Krieges, Flüchtlinge, Soldaten, an Körper und Seele verletzte Menschen, plötzlich zu unserem Alltag gehören.
Hurra! Gestern konnten wir 12 Tonnen Hilfsgüter ausladen, die hoffentlich bald ihren Weg zu Hilfsbedürftigen und Notleidenden in Odessa und anderen Teilen des Landes finden werden.
Noch einmal schlafen und dann ist auch dieser Sommer 2014 in der Ukraine Geschichte und unsere Kinder gehen am Montag wie gewohnt am 1. September in die Schule. Und doch ist in diesem Jahr alles anders.
„Herr, wir bitten, komm und segne uns; lege auf uns deinen Frieden. Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.“
Nach sehr ereignisreichen 12 Wochen Sommerferien möchte ich Euch heute einen kleinen Einblick in das geben, was wir in dieser Zeit erlebt haben. Wir sind sehr dankbar allen, die uns in den vergangenen Monaten mit ihrer Zeit, ihren Ideen, Ihrer praktischen Hilfe, ihrem Gebet und mit Finanzen unterstützt haben! Vielen Dank!
Seit einer Woche ist in Odessa endlich der Frühling eingekehrt. Bei sommerlich warmen Temperaturen verbringen unsere Kinder schon wieder viel Zeit beim Spielen im Freien. Die Tatsache, dass nach jedem auch noch so langen und ungemütlichen Winter angenehme Frühlingstage folgen, die neues Leben in der Natur hervorbringen, ist auch ein Bild für das, was wir in den vergangen drei Monaten erleben durften.
Wegen der Wahlen hatten die Kinder letzte Woche Ferien und deshalb haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht und am Dienstag und Mittwoch in den beiden Tageszentren jeweils einen „Deutschen Tag“ mit den Kindern veranstaltet.
Wenn ein Jahr zu Ende geht, dann ist das für uns in erster Linie ein Grund zur Dankbarkeit. Wieder haben wir ein Jahr lang das tun können, was uns große Freude bereitet – Kindern und Jugendlichen Gutes tun. Dass dies nun schon mehr als 11 Jahre möglich ist, daran haben viele von Ihnen und Euch großen Anteil. Auf vielfältige Art und Weise erleben wir Unterstützung und Anteilnahme. Vielen Dank dafür!